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■ Der Mann, dem die Welt zu gross wurde
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Das «Konzept Mann» ist der Versuch, alles unter Kontrolle zu
bekommen. Deshalb wird das Unberechenbare, werden Sexualität und
Tod aus der männlichen Existenz verdrängt und auf «die
Frau» projiziert, die damit zum «Feindbild Frau» mutiert.
Mann sein heisst in erster Linie, nicht Frau sein.
■ Männergespräche über
LebenLiebenArbeiten
Männer sind mit widersprüchlichsten Anforderungen
konfrontiert: Am Arbeitsplatz müssen sie erfolgreich und konkurrenzfähig
sein. Dürfen sie keine Schwächen verraten. Zu Hause, in Beziehungen
schlechthin sollen sie sensibel sein und Gefühle zeigen. Sie sollen
sich auf dem Weltmarkt behaupten, aber sie dürfen nicht die alten
Helden imitieren.
Und wenn sie traditionelle Geschlechtergrenzen überschreiten, die
geforderten weiblichen Seiten zulassen, werden sie schnell einmal zu «Schlappschwänzen»
und anderen lächerlichen Figuren erklärt.
«Ich liebe dich als
Hausmann, erotisch finde ich dich in dieser Rolle aber nicht mehr»,
rutscht es der Frau eines Mannes heraus, der sich im «Magazin»
vom 18. März 2006 selbst «als Hausmann und Vater» vorstellt.
Und in der «Tatort»-Folge «Todesbrücke» sagt
der Mörder: «Ich war die Frau meiner Frau.»
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Die Kommissare Stark und Ritter
im «Tatort: Berliner Bärchen»
Sender Freies Berlin, 2001 |
Gesprächs- und Selbsterfahrungsgruppe
Zeit für ein offenes Gespräch unter Männern,
das für einmal nicht von Konkurrenz geprägt ist, sondern von
hilfreicher Anteilnahme und direkter Konfrontation. In dieser Auseinandersetzung
zu «echter Stärke» zu finden [statt in Krisensituationen
verzweifelt zum Zauberstab der Gewalt zu greifen], ist das Ziel dieser
Männergespräche - in allen Lebenslagen.
Leitung und Anmeldung:
Jürgmeier [Master of Advanced Studies in Cultural/Gender Studies HGKZ,
Schriftsteller, Berufsschullehrer, Erwachsenenbildner]
Letzacherstr. 12 ■ CH-8117 Fällanden
Fon: 043 355 51 41 ■ Mail: juergmeier■wort.ch
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