WS ab 1.3.2017:

Gesprächs- und Selbsterfahrungs-gruppe für Männer

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Jürgmeier
Letzacherstr. 12
CH-8117 Fällanden
+41 79 785 33 84

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Laut, vertiefend und unterhaltsam über eine Frage nachdenken; behutsam dafür sorgen, dass alle zu Wort kommen, sagen können, was sie immer schon sagen wollten, dass sie andere verstehen und von anderen verstanden werden; intellektuelle und emotionale (Lern-) Erfahrungen ermöglichen, die den eigenen Alltag verändern;

auch wenn das gesprochene Wort flüchtig ist, kaum ausgesprochen, nicht mehr erinnert wird, Menschen darüber streiten, wer was gesagt und gehört hat - all das leistet das gesprochene Wort, z.B.:

... Dank der Sprache verwandelt sich das sprachlose Kind, das wenig bis nichts zu sagen hat, in das Indi­viduum, welches das Wort ergreift, in den mündigen Bürger beziehungsweise die mündige Bürgerin, die etwas zu sagen hat. Oder eben nicht ... Die Sprache eröffnet und versperrt uns Welten zugleich, denn sie gleicht dem Fi­schernetz in der vom Quantenphysiker Hans-Peter Dürr zitierten Parabel vom Ichthyologen, einem Fischkundigen. Der fischt mit einem Netz von fünf Zentimetern Maschenweite im Meer und definiert: «Was ich nicht fangen kann, ist kein Fisch.» [Florianne Koechlin: Zellgeflüster, Basel: Lenos-Verlag, 2005] ... Ähnlich verhält es sich mit der Sprache ... wenn wir für etwas keine Worte haben oder finden, wird es nicht Teil unserer Realität ... Die Sprache – das ist die Welt in unserem Kopf, das in unseren Hirnwindungen abgelagerte Modell der Welt, dem wir die wirkliche Welt im Allgemeinen zu unterwerfen drohen ...

Auf dass sie zu Wort kommen, Referat 2007/2008