WS 17_18 ab 23.8.2017:

Gesprächs- und Selbsterfahrungs-gruppe für Männer

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Jürgmeier
Letzacherstr. 12
CH-8117 Fällanden
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Berufliches oder Privates aus unterschiedlichen Blickwinkeln reflektieren; die damit verbundenen Gefühle benennen; eigenes (und fremdes) Verhalten verstehen statt bewerten, das heisst u.a. die Frage beantworten, was es einer oder einem nützt, immer wieder dasselbe zu erleiden; überraschende Alternativen entwickeln; versteckte Potenziale entdecken; konkrete Ziele formulieren, ihre Umsetzung überprüfen, reflektieren, was zum Gelingen, was zum Scheitern beiträgt; die eigenen Grenzen betrauern und gelassen Folgerungen für Künftiges ziehen -

dabei kann ein beratendes Wort helfen, das sich, im besten Fall, bald wieder überflüssig macht, z.B.:

... so paradox es klingen mag, ich muss als potentieller Helfer in der Lage sein, zuzusehen, wie sich die Per­son, der meine Anteilnahme und Fürsorge gilt, in Ge­fahr begibt und allenfalls quälende Erfah­rungen macht ...

... Und noch etwas muss Hilfe sein - bescheiden. Wir müssen Abschied nehmen von jeglicher Allmachtsphantasie. Hilfe gelingt nur, wenn sie angenommen wird. Hilfe kann wie ech­tes Lernen nur das Resultat eines erfolgreichen Verhandlungsprozesses sein. Lernen und Hilfe setzen ein «Ich will» der betroffenen Person voraus. Der oder die Be­troffene muss vom Objekt zum Subjekt werden, muss Hilfe letztlich einfordern. Ob das geschieht, hängt an der Art der Hilfe, an der helfenden Person und, das vor allem, an der Person, der geholfen werden soll. Hilfe kann niemandem aufgedrängt, sie kann, eben, nur angeboten werden ...


Zwischen Kontrolle und Gleichgültigkeit, Referat 2013